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ChromeOS – Brave Browser installieren

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Auf modernen Chromebooks besteht die Möglichkeit den Brave Bowser auf zwei Arten zu installieren. Ich beziehe mich in meinen Ausführen auf ein HP Chromebook 14 G5 (relm), welches ich mein eigen nenne.

Brave als Android-App installieren

Dafür muss das Chromebook das Ausführen von Android-Apps unterstützen und somit auch den Google Play Store zur Verfügung stellen. Dann einfach nach Brave im Google Play Store suchen und installieren.

Funktioniert soweit ganz gut, hat allerdings den Nachteil, dass hier keine Erweiterungen genutzt werden können, die Darstellung nicht unbedingt für einen Desktop optimiert ist und alle Webseiten immer in der Mobile-Version geöffnet werden (kann dann für jede einzeln auf Desktop gestellt werden).

Brave als Linux-App installieren

Chromebooks können über eine eigene Linux-Umgebung verfügen, welche auf den Codenamen Crostini hört. Dieses muss allerdings erst aktiviert werden, bevor es verwendet werden kann.

Mit Hilfe des Terminals kann man dann fast wie einem normalen Linuxsystem arbeiten. Um nun den Brave Browser zu installieren sind folgende Befehle notwendig:

sudo apt -y install apt-file gnupg2

curl -s https://brave-browser-apt-release.s3.brave.com/brave-core.asc | sudo apt-key --keyring /etc/apt/trusted.gpg.d/brave-browser-release.gpg add -

source /etc/os-release

echo "deb [arch=amd64] https://brave-browser-apt-release.s3.brave.com/ `lsb_release -sc` main" | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/brave-browser-release-`lsb_release -sc`.list

sudo apt update

sudo apt install brave-browser brave-keyring

Quellen für diese Informationen sind 1 und 2

Nun gibt es noch eine kleine Unschönheit, Brave wird in der Englischen-Version installiert. Damit nun Brave auf deutsch angezeigt wird muss die default system locale umgestellt werden.

sudo localectl set-locale LANG=de_DE.UTF-8

Quelle für diese Informationen ist 3

Ist die Installation abgeschlossen steht Brave als Auswahl in der App-Übersicht zur Verfügung und kann einfach aufgerufen werden.

Quellen und Links
  1. https://medium.com/@mightywomble/the-chromebook-linux-shell-f11a93c95aa6[]
  2. https://www.reddit.com/r/Crostini/comments/b5t513/brave_browser_on_crostini/[]
  3. https://www.shellhacks.com/linux-define-locale-language-settings/[]

Neuer Teilnehmer Star beim Browser Ballett

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In den letzten Jahren gab es für mich im Grunde nicht viel Browser, welche ich aktiv genutzt habe. Allen voran sicherlich der Google Chrome, da er für alle von mir aktuell genutzten Systeme zur Verfügung stehet (Windows, Mac, Android und ChromeOS) und es eine Synchronisation von Daten zwischen diesen Systemen gibt. Hinzukommt natürlich die Nutzbarkeit von Erweiterungen, was bei Chrome leider nicht auf allen Systemen funktioniert.

Das letzte Jahr habe ich auf dem Mac parallel noch Vivaldi getestet, welcher sich ganz gut macht und sehr gut individualisierter ist, aber leider noch nicht für Android zur Verfügung steht [Update 09.09.19: seit heute steht nun die Beta-Version von Vivaldi für Android zur Verfügung 1]. Vivaldi basiert ebenso wie Google Chrome auf dem Chromium und ist somit ebenso mit den Erweiterungen aus dem Chrome Web Store nutzbar.

Für mich ganz neu und seit Ende 2018 auch auf Chromium basierend ist Brave. Und ich bin wirklich beeindruckt, neben den Erweiterungen hat er von Hause aus einen Ad- und Tracking-Blocker an Board, ist für alle von mir genutzten Systeme zu haben und beherrscht außerdem die Synchronisation (im Moment noch nur von Lesezeichen). Daneben versucht sich Brave auch in der Einführung eines Bezahlsystems für Webinhalte (BAT) natürlich optional, wo man einmal schauen muss, wo es hinführt.

Ich werde Brave auf alle Fälle mal auf allen meinen Systemen testen, den gerade in Punkto Geschwindigkeit scheint er im Moment Google Chrome durchaus etwas voraus zu sein.

Vimeo

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Brave Browser Speed Test – Vimeo
Quellen und Links
  1. https://stadt-bremerhaven.de/browser-vivaldi-nun-als-beta-fuer-android-verfuegbar/[]

Mach´s gut VWI

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Nach langem Überlegen hab ich es jetzt getan und bin aus dem VWI ausgetreten. Die Gründe lassen sich am Ende recht kurz zusammen fassen.

  1. Ich habe gefühlt keinen Mehrwert mehr
  2. Mit dem gesparten Mitgliedsbeitrag kann ich anderen besser helfen

Ich war 14 Jahre teilweise ein sehr aktives Mitglied, vom Hochschulgruppenvorstand bis zum Mitglied im Bundesvorstand habe ich einige Ämter begleitet und habe es auch immer sehr geliebt und teilweise sicherlich auch zu viel Zeit und Geld investiert. Gerade die Arbeit im und mit dem Bundesteam hat immer viel Spaß gemacht und ich habe dort eine Menge cooler Leute kennengelernt, was ich auf keinen Fall missen möchte. Und auch die Anfangszeit in der Hochschulgruppe hat mich viele Dinge im Umgang mit Menschen gelehrt, die mir heute noch viel nützen. Eigentlich war der VWI für mich ein optimales Hobby und über 10 Jahre tief in meinen Alltag integriert.

Leider hat dies vor zwei Jahren abrupt geendet, nachdem das Vertrauensverhältnis zwischen der Geschäftsführung, Teilen des Vorstands und mir zerstört wurde. Ich will hier nicht mehr dazu schreiben, aber wen es interessiert der kann mich bei einem Bier gern einmal dazu ansprechen.

Was ich in den zwei Jahren danach festgestellt habe: nicht aktive Mitglieder bekommen von der Arbeit in den Hochschulgruppen, Bundesteam und anderen Organgen überhaupt nichts mit. Es gibt quasi überhaupt keine emotionale Verbindung mehr zum VWI. Zwar bekomme ich ab und an mal etwas Post oder ich könnte mich aktiv darum bemühen Informationen in den sozialen Netzwerken zu finden, aber ich habe in keinem Augenblick den Eindruck das meine Mitgliedschaft etwas positives beiträgt. Ein Mehrwert ist für mich persönlich nicht mehr vorhanden.

In meiner aktiven Zeit habe ich immer gesagt, durch meine Mitgliedschaft (vor allen den Mitgliedsbeitrag) unterstütze ich andere dabei im VWI aktive zu sein und sich dabei selbst zu entwicklen. Aber, und das ist mir erst in den letzten Jahren bewusster geworden, so wird auch ein organisatorischer Overhead unterstützt und gefördert. Und genau das möchte ich eigentlich nicht. Für mich war der VWI immer ein Herzensprojekt und das hat mich auch bedeutet nach dem Studium eben keine Reisekosten abzurechen (gerade wenn man es sich leisten kann). Das ist nicht bei allen so, muss es auch nicht, aber wenn Geld da ist wird es eben auch ausgegeben und nicht immer für in meinen Augen sinnvolle Dinge.

Ich denke mit dem eingesparten Mitgliedsbeitrag kann ich Studenten auch direkt unterstützen. Und deshalb werde ich den Betrag einer VWI-Mitgliedschaft ab nächsten Jahr je zur Hälfte an die Hochschulgruppe Chemnitz (meine ehemalige HG, wo ich übrigens Ehrenmitglied bin) und die Hochschulgruppe Freiberg (HG in meiner Heimatstadt) spenden. Ich denke, gerade diese kleinen Hochschulgruppen haben davon sicherlich mehr, als wenn das Geld an den Verband gehen würde.

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